zirl mobil – dein mobilitätskonzept

Wofür brauchen wir ein Mobilitätskonzept?

Wir in Zirl arbeiten an einem Mobilitätskonzept:

Ein Leitbild , das uns beschreiben wird, wie die Mobilität für unsere Gemeinde organisiert sein soll. Es soll wie ein Kompass sein und uns die richtige Richtung zum Ziel zeigen!

Warum?

Die zunehmenden negativen Konsequenzen aus der steigenden Verkehrsbelastung veranlassten die Gemeinde Zirl, das Problem umfassend aufzuarbeiten und somit an der Wurzel zu lösen. Herzstück ist dabei die Erarbeitung eines sogenannten „Mobilitätskonzeptes“ in einem breit angelegten Beteiligungsprozess. Dieser soll innerhalb eines Jahres unter Einbindung der Zirler Bürgerinnen und Bürger mehrere Möglichkeiten der aktiven Beteiligung geben um lokales Wissen und Ideen einzubringen.

Wie?

Aufbauend auf bereits erstellten Studien wird zunächst das Mobilitätsverhalten der Zirlerinnen und Zirler erhoben und analysiert. Zur Anwendung kommt eine von Stephan Tischler im Rahmen seiner universitären Forschung konzipierte innovative Methode. Dabei werden – ausgehend von den persönlichen Mobilitätsmustern – Stärken, Schwächen, Chance und Risiken im Zirler Mobilitätsverhalten identifiziert und im nächsten Schritt mit den erarbeiteten Zielsetzungen verschnitten, um letztlich konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Wann?

Auftakt für den Erstellungsprozess war die erste Sitzung der Steuerungsgruppe im Mai 2018. Bis zum Herbst 2018 wurden zahlreiche Daten erhoben und Gespräche geführt, sodass Mitte Oktober mit dem Beginn der Diskussionen zur Festlegung der Ziele die eigentliche inhaltliche Bearbeitung startet. Ab Anfang 2019 werden – basierend auf den Zielsetzungen sowie den Ergebnissen der Bestandsanalyse – die Maßnahmen ausgearbeitet und im Beteiligungsprozess mit den betroffenen Zirler*innen abgestimmt bzw. erweitert. Der Abschluss des Prozesses ist im Rahmen einer Bürgerveranstaltung in Zirl im Sommer 2019 vorgesehen.

Ziel von „Zirl – mobil“ ist es also, die Mobilität der Zirler*innen durch zu verbessern.

Es wird zum Beispiel die Abhängigkeit von einem Verkehrsmittel – in der Regel dem Auto – reduzieren. Andere Verkehrsmittel wie ein verbesserter öffentlicher Verkehr, Infrastruktur für Radfahrende und optimierte Fußwege bieten attraktive Alternativen.

Es gibt dafür:

  • Langfristige Maßnahmen: z.B. der Einzelhandel im Ort wird gefördert und bietet eine lokale Alternative zu den Einkaufszentren
  • Kurzfristige Maßnahmen: z.B. Versetzen einer Haltestelle, eines Schutzweges etc.

Die Maßnahmen können dabei direkt die bauliche Verkehrsinfrastruktur betreffen, aber auch in der örtlichen Raumordnung, dem Sozial- und Bildungsbereich etc. angesiedelt sein.

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